Unser Körper ist kein Zufallsprodukt. Er ist gewollt, geschaffen und von Gott getragen. Und genau deshalb behandelt die Bibel ihn nicht wie etwas Nebensächliches, das man einfach „mitlaufen lässt“, sondern wie etwas Heiliges, das uns anvertraut wurde. Sie nennt ihn einen Tempel.
„Wisst ihr nicht, dass euer Körper ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt?“
(1. Korinther 6:19)
Das ist ein starker Satz. Denn ein Tempel ist nicht irgendein Ort. Ein Tempel ist ein Raum, der gepflegt wird. Ein Raum, der geachtet wird. Ein Raum, der geschützt wird. Ein Raum, in dem Gegenwart möglich ist. Und wenn Gott selbst sagt, dass er in uns wohnen will, dann wird plötzlich auch das, was wir täglich tun, geistlich relevant: Schlaf, Rhythmus, Stress, Ruhe und ja, auch unser Essen.
Denn was wir in unseren Körper hineinlassen, prägt weit mehr als nur unser äußeres Erscheinungsbild oder Blutwerte auf einem Laborzettel. Es formt unser Nervensystem. Es beeinflusst unsere Stimmung, unsere Reizbarkeit, unsere Fähigkeit, Druck auszuhalten. Es entscheidet mit darüber, ob wir innerlich ruhig werden können oder ob wir uns ständig getrieben fühlen. Ob Gedanken sich sammeln können oder ob sie dauernd kreisen. Ob wir im Gebet zur Ruhe kommen oder innerlich sofort wieder weitergetrieben werden.
Viele Frauen spüren das längst, auch wenn sie es nicht immer so benennen. Sie glauben, sie lieben Gott, sie wollen ihm folgen und trotzdem fühlen sie sich innerlich müde. Schnell überfordert. Gereizt. Unruhig. Manchmal wie abgeschnitten von der eigenen Tiefe.Der Kopf ist voll, das Herz fühlt sich leer an, und selbst stille Momente wirken nicht wie Frieden, sondern wie ein Raum, in dem noch deutlicher wird, was schon lange drückt. Und oft ist das nicht, weil Gott fern wäre. Sondern weil der Körper im Dauerstress steht.
Ein Körper, der ständig unter Strom ist, reagiert schneller. Er braucht mehr. Er sucht Ausgleich, oft über Essen, Zucker, Koffein, Ablenkung. Ein Körper, der ständig schwankt, schwankt auch innerlich. Das hat oft nichts mit „zu wenig Glauben“ zu tun.
Es ist häufig schlicht eine Überforderung des Systems, weil wir dauerhaft zu viel tragen, zu wenig auftanken und nebenbei versuchen, irgendwie noch „geistlich stark“ zu sein.
Genau deshalb ist Ernährung kein spirituelles Randthema. Sie ist nicht nur Lifestyle. Sie ist nicht nur Ethik. Sie ist ein täglicher Schlüssel, der mitentscheidet, ob unser Inneres wieder Raum bekommt. Ob wir unserem Körper helfen, in einen Zustand zu kommen, in dem Sammlung möglich wird. Oder ob wir ihn weiter in ein Muster treiben, das Daueranspannung, Müdigkeit und innere Unruhe verstärkt.
Und wenn du das ernst nimmst, wird Essen plötzlich nicht klein. Dann wird Essen zu einem Teil von Treue im Alltag.
Nicht als Druck. Nicht als Gesetz. Sondern als stille, liebevolle Verantwortung für den Tempel, den Gott dir anvertraut hat.
(2. Timotheus 1:7)

Moderne Forschung bestätigt, was viele im Alltag längst spüren: Moderne Forschung bestätigt, was viele im Alltag längst erfahren: Körper und innerer Zustand sind untrennbar miteinander verbunden.
Unser innerer Zustand entsteht nicht nur aus Gedanken und Erfahrungen, sondern auch aus biochemischen Prozessen, aus Nährstoffversorgung, Entzündungsaktivität, Hormonlage und der Belastung, der unser Körper täglich ausgesetzt ist.
Über die sogenannte Darm-Hirn-Achse stehen Verdauungssystem und Nervensystem in ständigem Austausch. Der Darm ist nicht nur für Nahrungsverwertung zuständig, sondern ein zentrales Regulationsorgan für unser seelisches Gleichgewicht. Dort werden große Mengen an Botenstoffen gebildet, die direkt unsere Stimmung, unsere Stressreaktionen, unser Schlafverhalten und unsere mentale Klarheit beeinflussen.
Wenn dieses System aus dem Gleichgewicht gerät – durch chronischen Stress, stark verarbeitete Nahrung, Umweltbelastungen oder Nährstoffmängel – zeigt sich das oft nicht zuerst körperlich, sondern innerlich: als Unruhe, Erschöpfung, Reizbarkeit, Gedankennebel oder innere Leere.
Eine Ernährung, die reich ist an Ballaststoffen, pflanzlichen Proteinen, Mikronährstoffen und gesunden Fetten, unterstützt zentrale Prozesse im Körper:
die Bildung stimmungsregulierender Neurotransmitter
die Stabilisierung des Blutzuckers
die Reduktion entzündlicher Prozesse
die Funktion des Nervensystems
die hormonelle Balance
All diese Vorgänge beeinflussen unmittelbar, wie ruhig oder getrieben, wie klar oder vernebelt, wie belastbar oder erschöpft wir uns innerlich fühlen.
Ein überreizter Körper erschwert Stille.
Ein stabiler Körper unterstützt sie.
Genau hier wird auch verständlich, warum es für viele Frauen hilfreich sein kann, den Körper nicht nur zu nähren, sondern ihn bewusst zu entlasten. Der menschliche Organismus verfügt über eigene Ausleitungssysteme – vor allem Leber, Darm, Nieren und Zellen –, die täglich damit beschäftigt sind, Stoffwechselprodukte und Umweltbelastungen zu verarbeiten. Werden diese Systeme dauerhaft überlastet, bleibt der Körper oft in einem inneren Stressmodus.
Begleitend zu einer vollwertigen pflanzlichen Ernährung kann es deshalb sinnvoll sein, diese natürlichen Prozesse gezielt zu unterstützen. Produkte wie Clean Slate von der Firma The Root werden in diesem Kontext eingesetzt…
nicht als „Wunderlösung“, sondern als Unterstützung für das innere Milieu, für die Darmgesundheit und für den Umgang des Körpers mit belastenden Stoffen aus Umwelt und Alltag.
Viele berichten, dass sie sich mit einer solchen begleitenden Unterstützung klarer, weniger „vernebelt“ und innerlich ruhiger fühlen – nicht, weil etwas Magisches geschieht, sondern weil der Körper entlastet wird und Regulationsprozesse wieder besser greifen.
Wenn der Organismus nicht permanent mit innerer Abwehr und Kompensation beschäftigt ist, entsteht oft Raum.
Unser Körper ist jeden Tag damit beschäftigt, Stoffwechselprodukte, Umweltbelastungen und innere Stressreaktionen zu verarbeiten. Leber, Darm, Nieren und Zellen arbeiten ununterbrochen daran, Gleichgewicht zu halten, Reize auszugleichen und innere Prozesse zu stabilisieren.
In einer Welt, in der wir ständig Zusatzstoffen, Luftbelastungen, hormonell wirksamen Substanzen, Reizüberflutung und dauerhaftem Stress ausgesetzt sind, geraten diese Systeme bei vielen Menschen an ihre Grenzen. Das zeigt sich oft nicht zuerst in klaren Diagnosen, sondern in Zuständen: innere Unruhe, Gedankennebel, Erschöpfung, Stimmungsschwankungen, das Gefühl, nie wirklich herunterzufahren.
Eine vollwertige, pflanzenbasierte Ernährung ist eine der wichtigsten Grundlagen, um den Körper hier zu entlasten. Sie versorgt den Darm mit Ballaststoffen, die Zellen mit Antioxidantien und das Nervensystem mit Mikronährstoffen, die für Stabilität, Regulation und Belastbarkeit notwendig sind.
Doch Fürsorge endet nicht beim Essen. Genauso entscheidend ist, was wir täglich zusätzlich in unseren Körper lassen – und auf unsere Haut geben.
Deshalb gehört für mich zur Entlastung auch die bewusste Vermeidung weiterer belastender Stoffe. In meinem Alltag achte ich darauf, Kosmetik, Körperpflege und Ergänzungen so naturbelassen und reizarm wie möglich zu halten. Ich arbeite hier unter anderem mit Ringana für Kosmetik und Supplements, weil mir Frische, Transparenz und der Verzicht auf unnötige Zusätze wichtig sind.
Ergänzend dazu nutze ich, unter anderem Clean Slate, als begleitende Unterstützung für das innere Milieu, besonders im Bereich Darm und Zellumgebung. Nicht als Ersatz für Ernährung, Gebet oder Lebensordnung – sondern als einen Baustein, um den Körper in seiner eigenen Regulationsarbeit nicht zusätzlich zu belasten.
Viele Frauen berichten in diesem Zusammenhang von mehr innerer Klarheit, weniger „Schwere“, besserer Konzentration und einem ruhigeren Körpergefühl. Nicht, weil ein Produkt etwas Geistliches ersetzt – sondern weil ein entlasteter Körper dem Nervensystem erlaubt, aus dem ständigen Alarmmodus herauszutreten.
Und genau hier berühren sich das Körperliche und das Geistliche. Ein Körper, der nicht dauerhaft kompensieren muss, lässt oft wieder Stille zu. Und Stille ist der Raum, in dem Gott gehört wird.
„Seid still und erkennt, dass ich Gott bin.“
(Psalm 46:11)
Den Körper zu entlasten ist deshalb kein Selbstzweck. Es ist ein Akt der Fürsorge für den Tempel, den Gott uns anvertraut hat – damit unser Inneres wieder empfänglich wird für das, was nicht laut kommt, sondern leise.
(Matthäus 4:4)

Vollwertige pflanzliche Ernährung ist kein Trend und kein spirituelles Konzept, sondern vor allem eines: eine sehr dichte, körperlich gut verwertbare Quelle für die Nährstoffe, die unser Nervensystem, unser Gehirn und unseren Stoffwechsel täglich benötigen.
Frisches Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, Nüsse, Samen, Kräuter und Obst liefern eine hohe Konzentration an Magnesium, Zink, Eisen, Folat und B-Vitaminen – also genau jenen Mikronährstoffen, die an der Reizweiterleitung der Nerven, an der Bildung von Neurotransmittern und an der Stressregulation beteiligt sind. Hinzu kommen Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe, die Zellen vor oxidativem Stress schützen und entzündliche Prozesse im Körper regulieren können.
Gleichzeitig liefern pflanzliche Lebensmittel komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe, die den Blutzuckerspiegel stabilisieren, die Darmfunktion unterstützen und dafür sorgen, dass Energie gleichmäßig zur Verfügung steht, statt in schnellen Hoch-Tief-Phasen zu verlaufen. Hochwertige pflanzliche Proteine liefern die Aminosäuren, die der Körper unter anderem für die Bildung von Botenstoffen, für Reparaturprozesse und für die tägliche Zellarbeit benötigt.
All diese Nährstoffe wirken nicht isoliert. Sie greifen ineinander und sind wesentlich beteiligt an:
der Nervenleitung und Reizverarbeitung
der Stressverarbeitung und Hormonregulation
der Entzündungssteuerung im Körper
der Energieproduktion in den Zellen
der Konzentrationsfähigkeit
der Schlafqualität
Wenn der Blutzucker stabil bleibt, die Verdauung entlastet ist und das Nervensystem ausreichend versorgt wird, erleben viele Menschen mehr innere Ruhe, gleichmäßigere Energie und klareres Denken. Gedanken springen weniger, Erschöpfung verändert ihren Charakter, Reizbarkeit nimmt oft ab, und der innere Grundton wird ruhiger.
Nicht als mystischer Effekt, sondern als physiologische Grundlage innerer Ordnung.
Ein Körper, der in seiner Versorgung geordnet ist, muss weniger kompensieren. Er bleibt leichter in Balance. Und genau das erleichtert auch geistliche Ordnung. Denn innere Klarheit entsteht nicht nur durch Einsicht, sondern sehr oft durch Stabilität. Und ein stabiler Körper schafft Raum für einen wachen, sammelbaren inneren Menschen.
(Psalm 139:14)
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Ernährung ist mehr als Versorgung. Sie ist gelebter Glaube im Alltag. Eine stille, tägliche Form von Jüngerschaft.
Jede Mahlzeit ist eine Entscheidung. Nicht nur darüber, was wir essen, sondern darüber, in welchem Zustand wir unseren Körper halten. Ob wir ihn weiter durch Reize, Schwankungen und schnelle Kompensation treiben – oder ob wir ihm Fürsorge, Aufbau und Stabilität schenken.
Achtsamkeit beim Essen bedeutet, den eigenen Zustand wahrzunehmen, statt ihn zu übergehen. Zu spüren, was gut tut – und was zwar kurzfristig tröstet, den Körper aber langfristig belastet. Es bedeutet, den Körper nicht ständig in Stresszustände zu treiben, ihn nicht dauernd über Zucker- und Reizzyklen zu steuern, sondern ihm gleichmäßige, nährende Impulse zu geben.
Achtsamkeit heißt auch, Grenzen zu respektieren. Nicht alles, was möglich ist, ist hilfreich. Nicht alles, was verfügbar ist, dient dem Leben. Verantwortung zeigt sich darin, Aufbau statt Raubbau zu wählen – im Kleinen, im Alltäglichen, im scheinbar Ungeistlichen.
Und genau hier weitet sich der Blick: Diese Haltung bleibt nicht auf dem Teller. Sie prägt den Umgang mit Gedanken, mit Emotionen, mit Beziehungen. Wer lernt, den eigenen Körper nicht ständig zu übergehen, beginnt oft auch, innere Signale ernster zu nehmen. Wer lernt, Maß zu halten, lernt oft auch, im Inneren stiller zu werden.
So wird Ernährung zu einem Übungsfeld.
Und genau darin liegt ihre geistliche Tiefe.
(1. Korinther 10:31)

Nun, da wir die Grundlagen achtsamer, pflanzlicher Ernährung betrachtet haben, geht es nicht mehr nur um Theorie. Es geht um Umsetzung. Um den Alltag. Um den Ort, an dem Entscheidungen wirklich Gestalt annehmen.
Die Küche ist einer dieser Orte.
Nicht, weil Kochen an sich geistlich wäre – sondern weil sich hier Fürsorge, Achtsamkeit und Verantwortung ganz konkret ausdrücken. Jedes Gericht, das mit Aufmerksamkeit zubereitet wird, ist mehr als eine Ansammlung von Zutaten. Es ist eine Handlung der Pflege. Eine Form, dem Körper das zu geben, was ihn stärkt, stabilisiert und entlastet.
Wenn wir beginnen, Nahrung bewusst auszuwählen, zuzubereiten und zu genießen, verändert sich oft auch unser innerer Rhythmus. Wir werden langsamer. Gegenwärtiger. Dankbarer. Kochen wird dann nicht zu einer weiteren Aufgabe, sondern zu einem Raum, in dem Ordnung, Einfachheit und Hingabe wachsen dürfen.
Die folgenden Rezepte sind deshalb keine geistlichen Riuale. Sie sind einfache, vollwertige Mahlzeiten, die den Körper physiologisch unterstützen – und damit einen Zustand begünstigen, in dem Sammlung, Klarheit und innere Ruhe leichter möglich werden.
Diese Bowl ist ein einfaches, alltagstaugliches Beispiel für eine Mahlzeit, die Nährstoffdichte, Sättigung und Stabilität verbindet.
Quinoa liefert ein vollständiges Aminosäureprofil und komplexe Kohlenhydrate. Kichererbsen versorgen den Körper mit pflanzlichem Protein und Ballaststoffen. Avocado liefert gesunde Fettsäuren, die unter anderem für Nervenfunktion und Hormonbalance wichtig sind. Gemüse und Gewürze steuern Mikronährstoffe und entzündungsregulierende Pflanzenstoffe bei.
Zutaten:
Zubereitung:
Quinoa in einem Sieb heiß abspülen und nach Packungsanweisung garen. Kichererbsen mit Olivenöl, Kurkuma, Kreuzkümmel und Salz leicht anbraten. Karotte fein schneiden, Spinat waschen, Avocado würfeln. Quinoa in eine Schüssel geben, mit den übrigen Zutaten anrichten, Zitronensaft und Sesam zugeben.
Warum diese Mahlzeit sinnvoll ist:
Diese Kombination unterstützt stabile Energie, Blutzuckerregulation, Verdauung und Nervenfunktion. Sie sättigt nachhaltig, ohne zu belasten, und versorgt den Körper mit Bausteinen, die für Konzentration und Belastbarkeit notwendig sind.
Ein weiteres sehr wertvolles Beispiel ist eine Mungbohnensuppe mit frischen Kräutern – eine Mahlzeit, die leicht verdaulich ist, den Körper mit hochwertigen Nährstoffen versorgt und besonders gut geeignet ist für Zeiten, in denen innere Ruhe, Entlastung und Einfachheit gefragt sind.
Mungbohnen zählen zu den Hülsenfrüchten, die vom Körper in der Regel gut vertragen werden. Sie liefern pflanzliches Protein, B-Vitamine, Eisen, Magnesium und lösliche Ballaststoffe, die die Darmfunktion unterstützen, den Blutzucker stabilisieren und den Stoffwechsel entlasten können. Gerade in warmen, weich gekochten Gerichten sind sie für viele Menschen besonders bekömmlich.
Eine solche Suppe ist leicht, nährstoffreich und sättigend, ohne schwer zu sein. Sie unterstützt den Körper in seinen natürlichen Regulations- und Ausleitungsprozessen, versorgt die Zellen mit Energiebausteinen und schafft oft ein inneres Gefühl von „Durchatmen“. Frische Kräuter und etwas hochwertiges Fett wie Ghee oder Kokosöl runden sie ab und liefern zusätzliche Mikronährstoffe, die unter anderem für Nervenfunktion, Hormonbalance und Zellschutz wichtig sind. Sie nährt den Körper – und genau dadurch wird oft auch der Geist ruhiger.
Zutaten (für 4 Portionen):
Zubereitung:
Mungbohnen unter fließendem Wasser gründlich abspülen. Falls sie ungeschält sind, 4–6 Stunden oder über Nacht einweichen, um die Kochzeit zu verkürzen und die Bekömmlichkeit zu verbessern. Mungbohnen mit dem Wasser in einen großen Topf geben und auf mittlerer Hitze weich kochen (ca. 30–40 Minuten für ungeschälte, ca. 20 Minuten für geschälte). Schaum, der sich bildet, abschöpfen. Ghee oder Kokosöl in einer Pfanne erhitzen. Fenchelsamen (falls verwendet) und Kreuzkümmel kurz anrösten. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer hinzufügen und goldgelb dünsten. Kurkuma und Korianderpulver unterrühren. Karotten und Zucchini kurz mit anbraten, dann alles in den Topf zu den Mungbohnen geben. Weitere 10–15 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
Servieren:
In Schalen füllen, mit frischen Kräutern bestreuen und nach Wunsch mit etwas Ghee oder Kokosöl verfeinern.
Diese Suppe lässt sich leicht variieren, zum Beispiel mit Spinat, Süßkartoffel oder Sellerie. Sie eignet sich besonders gut als entlastende Mahlzeit in Phasen von innerer Unruhe, Erschöpfung oder bewusster Neuordnung. Durch die Mungbohnen, das weiche Garen und die Gewürze wird die Verdauung sanft unterstützt und der Körper in seiner täglichen Ausgleichsarbeit entlastet.
Diese Bowl ist ein weiteres Beispiel für eine einfache, alltagstaugliche Mahlzeit, die den Körper zuverlässig versorgt, ohne ihn zu belasten. Sie verbindet komplexe Kohlenhydrate, pflanzliche Proteine, gesunde Fette und eine Vielzahl an Mikronährstoffen zu einer ausgewogenen Kombination, die Sättigung, Energie und innere Stabilität unterstützt.
Brauner Reis liefert langanhaltende Energie und Magnesium für Nerven- und Muskelfunktion. Kichererbsen versorgen den Körper mit pflanzlichem Protein, Eisen und Ballaststoffen, die den Blutzucker stabilisieren und die Darmfunktion fördern. Brokkoli und Karotten liefern Antioxidantien, sekundäre Pflanzenstoffe und Folat für Zellschutz und Stoffwechselprozesse. Avocado und Tahini steuern hochwertige Fettsäuren, Zink und Calcium bei, die unter anderem für Hormonbalance, Gehirnfunktion und Entzündungsregulation wichtig sind.
So entsteht eine Mahlzeit, die nicht nur satt macht, sondern den Körper in seiner täglichen Regulationsarbeit unterstützt – eine Grundlage für gleichmäßigere Energie, klareres Denken und ein ruhigeres inneres Milieu.
Zutaten:
Zubereitung:
Den braunen Reis nach Packungsanweisung garen. Die Kichererbsen abspülen und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl anbraten, bis sie goldbraun sind. Die Karotte schälen und in feine Streifen schneiden. Den Brokkoli dämpfen, bis er weich, aber noch bissfest ist. Für das Dressing Tahini, Zitronensaft, Ahornsirup oder Honig und etwas Wasser in einer kleinen Schüssel verrühren, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Reis in eine Schüssel geben und mit Kichererbsen, Karotten, Brokkoli und Avocado anrichten.
Mit dem Tahini-Dressing übergießen und mit Sesamsamen bestreuen.
Warum diese Bowl den Körper sinnvoll unterstützt
Diese Bowl liefert:
Solche Mahlzeiten unterstützen nicht nur die körperliche Versorgung, sondern schaffen oft auch innerlich andere Voraussetzungen: weniger Schwankung, weniger Schwere, mehr Klarheit, mehr Belastbarkeit.
Mehr als Rezepte – eine Haltung
Diese Rezepte sind nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was mit pflanzlicher Ernährung möglich ist. Sie sind keine „spirituellen Speisen“.
Aber sie können Teil einer geistlichen Haltung werden.
Und Ordnung schafft Raum, in dem Gott nicht nur gedacht, sondern wahrgenommen wird. Nicht, weil Essen heilig wäre. Sondern weil der Mensch es ist.
(1. Thessalonicher 5:23)

Du kannst dein Leben nicht kontrollieren. Aber du kannst es ausrichten. Und manchmal beginnt Ausrichtung nicht in großen Entscheidungen, sondern in kleinen, treuen Schritten. In dem, was du deinem Körper täglich gibst. In der Art, wie du ihn behandelst. In der Sorgfalt, mit der du ihn nährst.
Durch die Auswahl einfacher, nährender und achtsam zubereiteter Speisen schaffen wir eine Grundlage, auf der Kraft, Klarheit und innere Stabilität wachsen können. Nicht als Selbstoptimierung. Sondern als Fürsorge für den Tempel, den Gott uns anvertraut hat.
Jede Mahlzeit wird so zu mehr als Versorgung. Sie wird zu einer stillen Handlung der Dankbarkeit. Zu einem Moment, in dem wir nicht nur nehmen, sondern auch ehren. Nicht die Nahrung ist heilig. Aber der Mensch ist es.
Und wenn wir beginnen, unseren Körper nicht mehr nebenbei zu behandeln, sondern mit Achtung, verändert sich oft mehr als der Speiseplan. Gedanken werden ruhiger. Entscheidungen bewusster. Gebet ehrlicher. Das Leben geordneter.
Möge jede Mahlzeit, die du zubereitest und empfängst, dich daran erinnern, dass dein Leben nicht dir selbst gehört – sondern Gott. Und dass selbst im Alltäglichen Räume entstehen können, in denen Gott nahe ist.
Hinweis zur Begleitung
Wenn du dir Begleitung wünschst im Bereich bewusste Ernährung, Lebensordnung und geistliche Ausrichtung im Alltag, kannst du mich gern kontaktieren. Ich begleite Frauen dabei, ihren Alltag neu zu ordnen – körperlich, innerlich und im Glauben, mit Klarheit, Struktur und einem Weg zurück zu dem, was trägt. Wenn du Fragen hast oder mehr über meine Arbeit erfahren möchtest, melde dich gern. Ich freue mich, dich kennenzulernen.
Wenn du spürst, dass dein Herz müde geworden ist, wenn der Lärm in dir lauter ist als der Friede, wenn du Gottes Stimme wieder klarer hören möchtest und dich nach innerer Ordnung, Heilung und Nähe sehnst, dann lade ich dich ein auf einen Weg.
„Mit Jesus in der Wüste – 40 Tage zur Quelle inneren Friedens“
18. Februar bis 4. April 2026
In diesen 40 Tagen begleite ich Frauen täglich mit:
einfachen Impulsen auch zur Ordnung im Alltag
Nicht, um stärker zu werden, sondern, um stiller zu werden. Nicht, um etwas zu leisten, sondern, um wieder zu hören.
Die Wüste ist in der Bibel kein Ort der Strafe. Sie ist der Ort, an dem Gott wieder hörbar wird.
Mehr über diese Reise erfährst du hier:

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"Du zählst meine Wanderungen. Lege meine Tränen in deinen Krug; sind sie nicht in deinem Buch aufgezeichnet?"
(Psalm 56:8)
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