Christliches Homeschool-Curriculum von 0 bis 18

Warum Freiheit allein nicht reicht – und wie vier Grundsäulen unsere Kinder wirklich tragen

Seit über 11 Jahren sind wir als Familie reisend unterwegs. Nicht getrieben von Unruhe. Nicht auf der Flucht vor etwas.
Sondern getragen von einer tiefen, inneren Sehnsucht.


  • Nach Leben, das nicht nur funktioniert.
  • Nach Weite – im Außen und im Inneren.
  • Nach Lernen, das nicht abgehakt, sondern erlebtwird.
  • Nach einem Alltag, der nicht trennt zwischen Leben, Glauben und Bildung.


Unsere Wege führten uns durch unterschiedliche Länder, Kulturen und Lebensformen. Wir lebten einfach, wir lebten reduziert, wir lebten mitten im Leben. Wir lernten durch Begegnungen, durch Natur, durch Herausforderungen – oft ungeplant, oft roh, oft ehrlich. Und immer wieder führten uns unsere Wege zurück nach Deutschland.


  • Zu Zwischenstationen.
  • Zu Gesprächen.
  • Zu Schulhöfen, Lehrplänen, Klassenzimmern.


Manchmal hatten wir direkten Einblick in das staatliche und private Schulsystem – manchmal nur einen Blick von außen. Aber immer mit offenen Augen. Mit einem wachen Herzen. Mit der Frage: Was brauchen Kinder wirklich, um zu wachsen?


Wie viele Eltern, die sich bewusst für Homeschooling oder Frei lernen entscheiden, begann auch mein Weg mit einer starken inneren Überzeugung – fast schon einer Vision:


  • Kinder sollen frei lernen.
  • Ohne Druck, der sie von sich selbst entfernt.
  • Ohne starre Systeme, die Individualität übersehen.
  • Ohne frühe Einordnung in Schubladen von Leistung, Tempo oder Vergleich.


Ich wollte, dass Kinder ihr eigenes Potenzial entdecken dürfen– nicht das, was ein System vorgibt. Dass sie ihren Talenten folgen können, statt sich an Erwartungen anzupassen. Dass Lernen nicht mit Angst, sondern mit Neugierverbunden ist. Nicht mit Bewertung, sondern mit Freude. Frei lernend aufzuwachsen bedeutete für mich damals: Raum. Vertrauen. Zeit.


Und die tiefe Überzeugung, dass ein Kind von innen heraus weiß, wannund wiees lernen will.

Diese Überzeugung war nicht falsch.
Aber sie war – wie ich heute weiß – nicht vollständig.

„Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“


(1. Korinther 3:11)

Der Traum vom freien Lernen – und warum Freiheit allein nicht ausreicht

All diese Erfahrungen – das jahrelange Unterwegssein, das Lernen außerhalb fester Räume, die Begegnungen mit unterschiedlichsten Lebens- und Bildungskonzepten – führten uns nicht weg vom Lernen. Sie führten uns näher an seinen Ursprung. Denn jenseits von Lehrplänen, Noten und Systemen wurde etwas sichtbar, das sich überall zeigte, wo Kinder sich sicher und gesehen fühlen:


Lernen geschieht von selbst. So entstand – ganz natürlich, nicht ideologisch – das, was lange mein innerer Leitgedanke war: Der Traum vom freien Lernen. Ich glaubte – und ich glaube es bis heute –, dass Kinder von Natur aus lernbereit sind. Nicht, weil man sie dazu antreibt, sondern weil Lernen ein zutiefst menschlicher Impuls ist.


  • Kinder kommen nicht leer auf die Welt.
  • Sie kommen mit Neugier.
  • Mit dem Drang zu verstehen.
  • Mit dem Wunsch, Zusammenhänge zu begreifen und sich in der Welt zu orientieren.


Diese Annahme ist nicht nur eine persönliche Erfahrung – sie wird auch durch entwicklungspsychologische und neurowissenschaftliche Erkenntnisse gestützt:
Kinder lernen dann am nachhaltigsten, wenn sie sich sicher, emotional angebunden und innerlich beteiligt fühlen.
Neugier aktiviert Lernprozesse tiefer als äußere Belohnung. Eigenmotivation wirkt stärker als Druck. Und echtes Verstehen entsteht dort, wo Sinn erlebt wird – nicht dort, wo Inhalte lediglich abgearbeitet werden.


Ich war – und bin – überzeugt davon, dass Neugier ein stärkerer Motor ist als jede Note. Dass Lernen nicht zuerst Disziplin braucht, sondern Beziehung. Und dass Talente nicht dort sichtbar werden, wo Kinder gepresst werden, sondern dort, wo man ihnen Raum lässt, sie zu entdecken.


Freies Lernen bedeutete für mich nie Beliebigkeit. Es bedeutete Vertrauen.


  • Vertrauen in die innere Lernfähigkeit eines Kindes.
  • Vertrauen in Entwicklungsprozesse, die nicht linear verlaufen.
  • Und Vertrauen darauf, dass Wachstum seinen eigenen Rhythmus hat.


Unsere Kinder lernten unterwegs Dinge, die kein Lehrplan vermitteln kann. Sie entwickelten Anpassungsfähigkeit, weil Orte, Sprachen und Umgebungen wechselten.


  • Sie schärften ihre Beobachtungsgabe, weil sie nicht ständig angeleitet, sondern zum Wahrnehmen eingeladen waren.
  • Sie wuchsen in eine selbstverständliche Offenheit gegenüber Menschenhinein – jenseits von Herkunft, Status oder kulturellen Zuschreibungen.
  • Sie erlangten ein tiefes kulturelles Verständnis, nicht durch Unterrichtseinheiten, sondern durch Begegnung.
  • Sie wurden selbstständig, weil Verantwortung nicht delegiert, sondern gelebt wurde.
  • Und sie entwickelten eine innere Beweglichkeit, die ihnen erlaubt, sich auf Neues einzulassen, ohne sich selbst zu verlieren. 


Reisen wurde unser Klassenzimmer. Nicht geplant. Nicht normiert. Aber lebendig. Das Leben selbst wurde zum Lehrer – mit all seinen Übergängen, Reibungen, Fragen und stillen Lektionen. Und lange Zeit fühlte sich dieser Weg vollständig an. Nicht perfekt, aber stimmig. Nicht abgeschlossen, aber tragfähig. Doch wie bei allem, was wächst, stellte sich mit den Jahren eine leise, ehrliche Frage ein.


  • Keine Anklage.
  • Kein Zweifel an dem bisher Gegangenen.
  • Sondern Verantwortung – als Mutter.


Die Frage lautete nicht: Haben wir falsch entschieden? Sondern: Reicht Freiheit allein wirklich aus, um Kinder auf ein Leben vorzubereiten, das auch Halt, Orientierung und Wahrheit braucht? Diese Frage war kein Bruch mit dem freien Lernen. Sie war ein Übergang. Ein Innehalten. Der Beginn einer tieferen Suche nach einem Fundament, das Freiheit nicht ersetzt – sondern trägt, ordnet und schützt.

„Wenn der HERR das Haus nicht baut,
so arbeiten umsonst, die daran bauen.“


(Psalm 127:1)

Wenn Freiheit kein Fundament hat

Mit der Zeit – nicht abrupt, sondern leise und fast unmerklich – begann sich unser Blick zu verändern. Nicht aus Angst und nicht aus Unsicherheit, sondern aus wachsender Verantwortung. Je älter meine Kinder wurden, desto klarer wurde, dass jede Form von Bildung irgendwann die Frage beantworten muss, worauf sie eigentlich gründet.

Als wir das Wissen unserer Kinder irgendwann mit dem klassischen Schulwissen verglichen, zeigte sich etwas, das weder dramatisch noch beunruhigend war, aber dennoch nicht ignoriert werden konnte.


Es gab Lücken. Nicht überall und nicht in jedem Bereich, doch genug, um sie wahrzunehmen. Lücken, die weniger mit fehlender Intelligenz oder Lernfähigkeit zu tun hatten als mit der Tatsache, dass unser Weg ein anderer gewesen war als der eines festen Schulsystems.


Gleichzeitig wurde mir in dieser Phase etwas mindestens ebenso deutlich: Nicht alles, was im staatlichen Schulcurriculum als unverzichtbar gilt, ist automatisch richtig, wahr oder wirklich lebensdienlich. Manche Inhalte folgen mehr dem Zeitgeist als einer übergeordneten Wahrheit. Andere sind ideologisch geprägt und lassen wenig Raum für Fragen, Zweifel oder Gewissensbildung. Und vieles ist so dicht und überladen, dass Kinder zwar lernen, es zu reproduzieren, aber kaum Gelegenheit haben, es innerlich zu verankern.


Wissen, das keinen Sinnzusammenhang hat, bleibt oberflächlich. Information ohne Orientierung trägt nicht. Und Bildung, die sich allein an Vergleichbarkeit und Leistung misst, hinterlässt oft genau dort Leere, wo innere Stabilität entstehen sollte.


So verschob sich für mich die entscheidende Frage ganz allmählich. Es ging nicht mehr darum, ob meine Kinder all das gelernt hatten, was Schule verlangt oder prüft. Diese Frage führt fast zwangsläufig in Vergleich und Defizitdenken.


Die eigentliche, tiefere Frage war eine andere: Haben sie gelernt, was sie wirklich fürs Leben brauchen?

Haben sie ein inneres Koordinatensystem, das ihnen Orientierung gibt, wenn äußere Strukturen wegfallen? Haben sie gelernt, Wahrheit von Meinung zu unterscheiden, Verantwortung zu übernehmen, ohne sich selbst zu verlieren, und Entscheidungen nicht nur klug, sondern auch gewissenhaft zu treffen?

Diese Fragen ließen sich nicht mit Lehrplänen beantworten. Sie machten deutlich, dass Freiheit allein nicht genügt, wenn sie nicht von einem tragenden Fundament gehalten wird. Was es brauchte, war kein Schritt zurück in starre Systeme, sondern ein bewusster Schritt tiefer – hin zu einer Basis, die Freiheit nicht einschränkt, sondern sie ordnet, schützt und langfristig trägt.

Mein Wendepunkt als Christin

Seit ich Christin bin, hat sich mein Blick noch einmal vertieft – und zugleich geklärt. Nicht im Sinne einer Verengung, sondern wie ein Fokus, der schärfer wird, wenn man versteht, woher etwas kommt. Vieles von dem, was ich zuvor intuitiv gespürt hatte, bekam plötzlich eine tiefere Ordnung und einen klaren Ursprung.


Ich glaube heute nicht mehr an eine Freiheit, die sich selbst genügt. Nicht an Lernen ohne Maß und nicht an Wissen, das keinen Anfang kennt. Denn genau hier hatte mir etwas gefehlt – nicht Freiheit, sondern Verankerung.

Die Bibel zeigt einen anderen Zusammenhang. Sie spricht nicht gegen Freiheit, sondern gegen Haltlosigkeit. Sie macht deutlich, dass Freiheit Wahrheit braucht, Wahrheit Ordnung und Ordnung Liebe. Nicht als starres System, sondern als tragenden Rahmen.


„Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis.“


(Sprüche 1:7)


Dieser Vers hat meine Sicht auf Bildung grundlegend verändert. Denn er bedeutet: Wissen beginnt nicht bei Systemen. Es beginnt nicht bei Lehrplänen, Abschlüssen oder Vergleichbarkeit. Wissen beginnt bei Gott. Bei dem, der Ursprung, Maß und Ziel zugleich ist.


Aus dieser Erkenntnis heraus wurde mir auch als Mutter immer klarer, was Kinder wirklich brauchen. Freiheit ohne Struktur kann orientierungslos machen, gerade dann, wenn Entscheidungen komplexer werden. Struktur ohne Freiheit hingegen kann brechen, weil sie Entwicklung nicht atmen lässt. Beides allein greift zu kurz.

Kinder brauchen etwas Drittes: einen Rahmen, der hält, ohne einzuengen. Orientierung, die nicht aus Angst entsteht, sondern aus Vertrauen. Und ein Grundwissen, das nicht überlädt, sondern trägt.


Genau an diesem Punkt entstand unser heutiges christliches Homeschool-Curriculum. Nicht als Gegenentwurf aus Trotz, nicht als Abgrenzung um der Abgrenzung willen. Sondern als bewusst gewähltes Fundament – gewachsen aus Erfahrung, aus Korrektur, aus Glauben und aus dem Wunsch, Freiheit nicht aufzugeben, sondern auf etwas Tragfähiges zu stellen.

„Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis.“

(Sprüche 1:7)

Ein Fundament, das Freiheit trägt

Aus diesem inneren Wendepunkt heraus entstand keine neue Theorie und kein pädagogisches Gegenmodell. Was entstand, war vielmehr eine Klärung. Eine Reduktion. Ein Zurückgehen auf das Wesentliche.

Ich stellte mir nicht länger die Frage, wie viel Kinder lernen sollten, sondern was. Nicht, wie breit ein Curriculum sein müsste, sondern worauf es ruht. Denn je länger wir unterwegs waren, je mehr Systeme wir gesehen hatten, desto deutlicher wurde mir: Bildung zerbricht dort, wo sie alles sein will – und trägt dort, wo sie klar gegründet ist.

So kristallisierten sich über die Jahre hinweg vier Wissens- und Lebensbereiche heraus. Nicht willkürlich, nicht theoretisch, sondern gewachsen aus Erfahrung, Glauben und Beobachtung. Vier Säulen, die ein Kind nicht überfordern, sondern aufrichten. Vier Bereiche, die Freiheit nicht ersetzen, sondern strukturieren und schützen.



1. Das Wort – Identität, Wahrheit und innerer Halt


Das Wort Gottes ist in unserem Curriculum kein Fach unter vielen. Es ist der Bezugspunkt, von dem alles andere ausgeht. Denn bevor ein Kind lernt, die Welt zu verstehen, muss es wissen, wer es selbst ist– und von wem es gehalten wird.

Im Wort begegnen Kinder nicht nur Geschichten oder Regeln, sondern einem Gott, der Beziehung sucht. Sie lernen, dass ihr Wert nicht aus Leistung entsteht, sondern aus Zugehörigkeit. Dass Wahrheit nicht laut sein muss, um tragfähig zu sein. Und dass Fragen kein Zeichen von Schwäche sind, sondern von Beziehung.


Gerade in einer Welt voller Stimmen schenkt das Wort Orientierung. Es formt ein inneres Koordinatensystem, das nicht vom Zeitgeist abhängt, sondern Bestand hat. Ohne diese Säule bleibt Wissen fragmentiert. Mit ihr bekommt alles andere Richtung.



2. Geschichte – Wahrheit im Lauf der Zeit erkennen


Geschichte ist mehr als das Lernen von Daten, Epochen und Namen. Sie erzählt, was geschieht, wenn Menschen Verantwortung übernehmen – und was, wenn sie es nicht tun. Sie zeigt, wie Macht wirkt, wie Ideologien entstehen und wie schnell Wahrheit verdrängt werden kann.


Für Kinder ist Geschichte ein Spiegel. Sie lernen, dass Entwicklungen nie isoliert geschehen, sondern immer Folgen haben. Dass Entscheidungen – persönliche wie gesellschaftliche – Auswirkungen über Generationen hinweg tragen. Und dass sich Muster wiederholen, wenn man sie nicht erkennt.


In der Verbindung von biblischer Geschichte und Weltgeschichte entsteht ein tieferes Verständnis dafür, dass Gott nicht außerhalb der Zeit wirkt, sondern mitten in ihr. Geschichte hilft Kindern, die Gegenwart einzuordnen – und sich selbst darin zu verorten.



3. Biologie – Schöpfung achten, Verantwortung übernehmen


Der Blick auf den Körper hat sich in unserer Zeit stark verändert. Oft wird er entweder funktional betrachtet oder ideologisch überformt. Biologie wird dann zur Theorie – losgelöst vom Erleben.

In unserem Verständnis ist Biologie Schöpfungskunde. Sie hilft Kindern, ihren Körper nicht als Problem, sondern als Geschenk zu sehen. Sie lernen, wie Leben entsteht, wächst und geschützt werden will. Sie verstehen Zusammenhänge zwischen Körper, Seele und Alltag – ohne Angst, ohne Scham, ohne Überfrachtung.

Gerade in der Phase von Wachstum und Pubertät braucht es hier Ruhe, Würde und Wahrheit. Biologie vermittelt Verantwortung – für sich selbst, für andere und für das Leben insgesamt. Ohne diese Säule fehlt Erdung. Mit ihr entsteht Achtung.



4. Sprachen – Denken formen, Wahrheit ausdrücken


Sprache ist weit mehr als Kommunikation. Sie formt Denken, Beziehung und Selbstwahrnehmung. Was ein Kind nicht benennen kann, kann es schwer einordnen. Was es nicht ausdrücken kann, bleibt oft innerlich ungeklärt.

Durch Sprache lernen Kinder, Gedanken zu ordnen, Gefühle zu unterscheiden und Wahrheit in Liebe zu sagen. Sie lernen zuzuhören, zu antworten, Grenzen zu setzen und Manipulation zu erkennen. Sprachen eröffnen Zugang – zu anderen Menschen, zu Kulturen und letztlich auch zu sich selbst.


Gerade im Glauben spielt Sprache eine zentrale Rolle. Wer nicht lernt, seinen Glauben zu formulieren, wird ihn schwer leben können. Sprachen schenken Ausdruckskraft – und damit innere Freiheit.



Vier Säulen – kein System, sondern ein Weg


Diese vier Bereiche sind kein vollständiger Lehrplan im klassischen Sinn. Sie sind ein Fundament. Alles Weitere darf darauf aufbauen – individuell, flexibel, lebensnah.


Dieses Curriculum ist nicht aus Abgrenzung entstanden, sondern aus Sammlung. Nicht aus Angst vor Lücken, sondern aus dem Wunsch nach Tiefe. Es will nicht alles abdecken, sondern das Wesentliche verankern.

Denn wenn diese vier Säulen stehen, können Kinder wachsen – frei, aber nicht haltlos. Offen, aber nicht orientierungslos. Und bereit für ein Leben, das mehr verlangt als Wissen allein.

Unser Fazit – und ein Weg, der weitergeht


Freiheit war der Anfang unseres Weges. Nicht als Gegenbewegung, sondern als Sehnsucht nach echtem Lernen, nach Lebendigkeit und nach Raum für Entwicklung. Sie hat unseren Kindern Weite geschenkt – und uns den Mut, vertraute Pfade zu verlassen.

Der Glaube hat diesem Weg später eine Richtung gegeben. Er hat das Intuitive geordnet, das Erlebte verankert und allem einen Ursprung geschenkt. Nicht als Einschränkung, sondern als Klärung. Als Antwort auf die Frage, wohin Freiheit eigentlich führen soll.


Struktur gibt heute Halt. Nicht als starres Gerüst, sondern als tragender Rahmen. Sie schützt, was wachsen will, und bewahrt, was wertvoll ist. Sie nimmt der Freiheit nichts von ihrer Weite – sie bewahrt sie davor, sich zu verlieren.

Dieses christliche Homeschool-Curriculum von 0 bis 18 Jahren ist deshalb kein theoretisches Modell und kein abgeschlossenes System. Es ist ein Weg. Ein Weg, der mit unseren Kindern mitwächst, sich anpasst, sich vertieft und immer wieder neu ausrichtet. So wie Lernen selbst kein Ziel ist, sondern ein fortlaufender Prozess des Werdens.


Was wir in all den Jahren gelernt haben – unterwegs, im Beobachten, im Glauben und auch im Korrigieren – ist dies: Kinder brauchen keine perfekte Bildung. Sie brauchen eine tragfähige. Eine Bildung, die sie nicht überfordert, aber auch nicht leer lässt. Eine Bildung, die Freiheit erlaubt und zugleich Orientierung schenkt.

Die vier Säulen – das Wort, Geschichte, Biologie und Sprachen– haben sich für uns genau deshalb bewährt, weil sie nicht alles abdecken wollen, sondern das Wesentliche halten. Sie geben Richtung, ohne einzuengen. Tiefe, ohne zu beschweren. Und Raum, ohne Haltlosigkeit.



Lernbausteine für euren eigenen Weg


Aus diesem gewachsenen Fundament heraus sind konkrete Lernbausteine entstanden, die euch im Alltag begleiten können. Nicht als fertiger Lehrplan, den man nur abarbeitet, sondern als modulare Impulse, die sich flexibel in euer Familienleben einfügen – egal, ob ihr reisend lebt, ortsgebunden seid oder zwischen beidem wechselt.

Zu jeder der vier Säulen stehen eigene Lernbausteine zur Verfügung. Sie dienen dem Wort als geistlichem Orientierungspunkt und Identitätsanker. Sie helfen in der Geschichte, Zusammenhänge zu erkennen und wiederkehrende Muster zu verstehen. Sie eröffnen in der Biologie einen würdevollen Zugang zu Körper, Schöpfung und Verantwortung. Und sie unterstützen in den Sprachen dabei, Denken zu ordnen, Wahrheit auszudrücken und Beziehung zu gestalten.


Diese Materialien können einzeln oder kombiniert genutzt werden – je nach Alter, Entwicklungsphase und Lebenssituation. Sie ersetzen kein Gespräch und keine Beziehung. Aber sie geben Struktur, Impulse und einen roten Faden.


Alle Lernbausteine stehen zum Download bereit und sind so aufgebaut, dass sie nicht belehren, sondern begleiten.


Eine Einladung – kein Anspruch


Dieses Curriculum ist kein Maßstab, an dem man sich messen muss. Es ist eine Einladung. Eine Einladung, Bildung neu zu denken. Nicht schneller. Nicht höher. Sondern tiefer.


  • Vielleicht erkennt ihr euch in unserer Geschichte wieder.
  • Vielleicht steht ihr an einem ähnlichen Punkt zwischen Freiheit und Orientierung.
  • Vielleicht sucht ihr nach einem Weg, der Glauben, Leben und Lernen miteinander verbindet.


Dann nehmt euch, was euch dient. Lasst liegen, was gerade nicht passt. Und vertraut darauf, dass Gott nicht nur unsere Kinder führt – sondern auch uns als Eltern. Denn Lernen endet nicht mit einem Abschluss.
Es beginnt dort, wo Wahrheit auf Leben trifft.

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Das Herzstück ist das Nituna Project: Heilung und Stärke für Frauen und Mädchen durch Gottes Liebe.


"Du zählst meine Wanderungen. Lege meine Tränen in deinen Krug; sind sie nicht in deinem Buch aufgezeichnet?"
(Psalm 56:8)


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