Wenn Ende Oktober Kürbisse aufleuchten, Kinder sich verkleiden und gruselige Dekorationen unsere Häuser schmücken, feiern viele Menschen Halloween– oft, ohne zu wissen, woher dieses Fest eigentlich stammt.
Doch hinter der scheinbar harmlosen Tradition verbirgt sich eine jahrtausendealte spirituelle Geschichte, die ursprünglich nichts mit Süßigkeiten und Spaß zu tun hatte.
Halloween leitet sich von „All Hallows’ Eve“, also dem Abend vor Allerheiligen, ab. Es ist der 31. Oktober – der Vorabend des katholischen Hochfestes Allerheiligen (1. November), an dem der Heiligen gedacht wird. Doch die Wurzeln dieses Datums reichen noch viel weiter zurück – in die keltische Mythologie und den heidnischen Brauch des Samhain.
Das Samhain-Fest (ausgesprochen „Sau-in“) wurde schon vor über 2000 Jahren von den Kelten gefeiert. Es markierte das Ende des Sommers und den Beginn der dunklen Jahreszeit.
Die Menschen glaubten, dass in dieser Nacht die Grenze zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Toten besonders dünn sei – Geister, Ahnen und dunkle Wesen könnten auf die Erde zurückkehren.
Um sich zu schützen, entzündeten die Kelten große Feuer, verkleideten sich, um böse Geister zu täuschen, und legten Opfergaben vor ihre Häuser. Viele dieser alten Bräuche leben in Halloween fort: das Verkleiden, Kerzen im Kürbis, Süßigkeitenund Gruselgestalten.
Doch der Ursprung bleibt okkult– Samhain war ein Fest der Dunkelheit, des Todes und der Geister, nicht des Lebens.
Später, als das Christentum sich in Europa verbreitete, übernahm man manche dieser Feste und gab ihnen einen neuen Sinn. Aus Samhain wurde „All Hallows’ Eve“– der Abend vor Allerheiligen, an dem man nicht mehr die Toten beschwor, sondern ihrer in Liebe gedachte.
Doch mit der Zeit mischten sich die alten Riten wieder ein – und aus einem Gedenktag wurde ein Spektakel des Schreckens.
(Johannes 1:5 – Lutherbibel 1912)

Dunkelheit ist nicht nur ein äußeres Symbol, sondern oft ein Bild für die innere Welt. Sie lebt in unseren Ängsten, in der Wut, im Schmerz oder in der Hoffnungslosigkeit. Doch Jesus Christus ruft uns, aus der Dunkelheit herauszutreten – nicht durch Angst, sondern durch Liebe.
Wenn wir uns Gott zuwenden, vertreibt sein Licht jede Dunkelheit in uns.
Deshalb ist Halloween nicht nur ein kulturelles Phänomen – es ist auch ein geistlicher Prüfstein: Wem gehört unser Herz – dem Licht oder der Finsternis?
Am selben Tag, an dem viele Halloween feiern, begehen Christen weltweit den Reformationstag. Er erinnert an Martin Luther, der am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen an die Kirchentür in Wittenberg schlug – ein mutiger Akt, der das Evangelium wieder ins Zentrum stellte:
Gnade statt Ablass, Licht statt Dunkelheit, Wahrheit statt Angst.
„Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch den Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es; nicht aus den Werken, auf daß sich nicht jemand rühme.“
(Epheser 2:8–9 – Lutherbibel 1912)
Während Samhain und Halloween um Tod und Angst kreisen, steht der Reformationstag für das Erwachen des Lichts Gottes im Herzen der Menschen. Er erinnert uns daran, dass Christus allein unsere Rettung ist, und dass keine Masken, Rituale oder Symbole uns erlösen können – nur Glaube und Liebe.
Viele sagen: „Halloween ist doch nur ein Spaß für Kinder.“
Doch Kinder sind empfindsam für Symbole – sie lernen durch Bilder und Gefühle.
Wenn sie sich mit Geistern, Hexen und Dämonen identifizieren, lernen sie spielerisch den Umgang mit Dunkelheit, nicht mit Licht.
Die Bibel warnt uns davor, mit okkulten Praktiken zu spielen:
„Daß nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lasse, oder ein Weissager, Zeichendeuter, Beschwörer oder Zauberer sei.“
(5. Mose 18:10 – Lutherbibel 1912)
Schon scheinbar harmlose Rituale können die Sinne für das Übernatürliche öffnen – doch nicht immer für das Göttliche. Deshalb lohnt es sich, Halloween bewusst anders zu leben: als Tag des Lichtes.
(Johannes 8:12)
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Nutze den Abend, um für Frieden, Schutz und Erneuerung zu beten.
„Denn ihr wart früher Finsternis; nun aber seid ihr Licht in dem Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts.“
(Epheser 5:8 – Lutherbibel 1912)
Reformationsabend feiern
Lies Luthers Geschichte, singe Lieder wie „Ein feste Burg ist unser Gott“, und erinnere dich, dass Gott auch heute noch Herzen reformiert.(Johannes 14:6 – Lutherbibel 1912)
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Ich habe Halloween nie gemocht. Schon als Kind spürte ich, dass an diesem Tag etwas Schweres in der Luft lag – eine Energie, die nicht dem Leben diente. Überall Masken, Dunkelheit und ein Spiel mit Angst – etwas in mir lehnte sich dagegen auf, ohne dass ich verstand, warum.
Doch meine Mutter liebte Halloween sehr. Sie hatte in den USA gelebt und diese Tradition dort kennengelernt. Für sie war es ein Stück Erinnerung, ein Fest der Freude und Fantasie. Als Oma wollte sie meinen Kindern eine Freude machen. Und ich ließ es zu – aus Liebe zu ihr, aus Respekt vor ihren Gefühlen. Ich dachte nicht, dass sie etwas Böses beabsichtigte.
Heute aber sehe ich vieles klarer. Ich erkenne, dass wir – oft aus Unwissenheit – die Seele unsere Kinder symbolisch dem Tod darbieten, wenn wir das Dunkle feiern, den Tod besingen und Geister willkommen heißen. Es klingt harmlos, ist aber geistlich betrachtet eine Einladung an Kräfte, die nicht von Gott kommen. Denn wer das Dunkel ehrt, entfernt sich vom Licht.
Das war nie meine Absicht. Ich wollte einfach nur, dass meine Kinder schöne Erinnerungen mit ihrer Oma haben. Doch rückblickend erkenne ich, dass auch gute Absichten uns täuschen können, wenn wir die geistliche Wahrheit dahinter nicht erkennen. Darum bitte ich Gott von Herzen um Vergebung – für die Male, in denen ich nicht hingeschaut, nicht verstanden habe, was wirklich geschieht.
Heute nutze ich den 31. Oktober nicht mehr, um das Dunkel zu feiern, sondern um für Schutz, Licht und Frieden zu beten. Ich erinnere mich daran, dass Jesus das wahre Licht ist – das kein Schatten auslöschen kann.
Denn während die Welt die Dunkelheit feiert, wähle ich das Licht Christi.
„Denn ihr alle seid Kinder des Lichtes und Kinder des Tages; wir sind nicht von der Nacht noch von der Finsternis.“
(1. Thessalonicher 5:5)
Halloween ist für mich heute ein Tag der Erkenntnis geworden – ein Tag, an dem ich bewusst das Licht wähle, das Leben, die Wahrheit und die Liebe Gottes.
Wir leben in einer Zeit, in der Dunkelheit oft gefeiert wird – in Musik, Mode, Symbolen und Festen. Doch Gott ruft uns, anders zu sein. Nicht zu verurteilen, sondern Licht zu bringen. Nicht zu fliehen, sondern zu leuchten.
„So lasset euer Licht leuchten vor den Leuten, daß sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“
(Matthäus 5:16 – Lutherbibel 1912)
Jeder, der ein Licht entzündet – im Haus, im Herzen, im Gebet – bringt Hoffnung in eine Welt, die sich nach Wahrheit sehnt.
Halloween lädt ein, mit Dunkelheit zu spielen – doch Christus ruft uns, Licht zu sein.
Samhain war einst ein Fest des Todes, der Reformationstag hingegen ist ein Fest des Lebens, der Wahrheit und der Erneuerung im Glauben. In einer Welt voller Schatten dürfen wir bewusst das Licht wählen – in unseren Häusern, in unseren Familien, in unseren Herzen.
„Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten?“
(Psalm 27:1 – Lutherbibel 1912)
Diese kleinen Kekse kannst du mit Liebe backen und als „Lichtbotschaften“ verschenken – an Nachbarn, Kinder, Freunde oder Menschen, die Trost brauchen. Statt „Süßes oder Saures“ gibst du Licht, Liebe und Hoffnungweiter.
Zutaten (für ca. 20 Kekse)
200 g Hokkaido-Kürbis (gegart und fein püriert)
250 g Dinkelmehl (Type 630)
80 g Kokosblütenzucker oder Honig
100 g Butter oder Kokosöl
1 TL Zimt
1 Prise Muskat
½ TL Backpulver
1 Prise Salz
Optional: etwas Vanille oder geriebene Orangenschale
Zubereitung
Kürbis weichdämpfen und fein pürieren.
Butter (oder Kokosöl) mit Zucker cremig rühren, Kürbispüree unterheben.
Mehl, Backpulver, Salz und Gewürze dazugeben, zu einem glatten Teig verkneten.
Den Teig 30 Minuten kühl stellen.
Ausrollen und mit Sonnen-, Herz- oder Sternformen ausstechen.
Bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 10–12 Minuten goldgelb backen.
Segensidee:
Wenn die Kekse ausgekühlt sind, kannst du sie in kleine Tütchen geben, mit einem Bibelvers oder einer Lichtbotschaft:
„Jesus ist das Licht der Welt – und du darfst leuchten!“
„Lass dein Licht scheinen"
Vielleicht malst du mit deinen Kindern kleine Sonnen oder betende Hände auf die Tütchen – so wird aus einem weltlichen Brauch ein himmlischer Moment voller Liebe.
(1. Thessalonicher 5:5)

Jesus selbst sagt:
„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“
(Johannes 8:12 – Lutherbibel 1912)
Und Er spricht auch zu uns:
„Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.“
(Matthäus 5:14 – Lutherbibel 1912)
Diese Worte sind ein Ruf – sanft und stark zugleich. Sie erinnern uns daran, dass wir nicht Teil der Dunkelheit sein müssen, sondern Boten des Lichts. Wenn du also an der Tür stehst und deine selbst gebackenen Kürbis-Kekse verschenkst, denk daran: Du gibst nicht nur Süßes weiter – du teilst Licht, Liebe und Hoffnung.
Denn jedes kleine Licht, das du in dieser Welt entzündest, zeugt von dem einen großen Licht – Jesus Christus, das Licht des Lebens.

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"Du zählst meine Wanderungen. Lege meine Tränen in deinen Krug; sind sie nicht in deinem Buch aufgezeichnet?"
(Psalm 56:8)
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