Heimkehr ins Licht

Mein Weg vom Ayurveda, Astrologie & Human Design zur Führung durch den Heiligen Geist

Blogserie:


3. Von Superfoods zu Suppe – Der Weg zurück zur traditionellen Ernährung

Zurück zu Gottes Küche – Warum wahre Gesundheit in der Einfachheit liegt

Wir leben in einer Zeit, in der unzählige Ernährungstrends uns versprechen, den Schlüssel zu Gesundheit, Schönheit und innerem Frieden zu kennen. Vegan, ayurvedisch, fermentiert, paleo – jedes System wirkt überzeugend, jedes Produkt verspricht Perfektion. Ich probierte vieles aus, trank grüne Säfte, mischte Superfood-Pulver und suchte nach dem heiligen Gral der Ernährung. Doch je mehr ich suchte, desto unruhiger wurde ich. Mein Kopf war voller Regeln, mein Herz aber blieb leer. Ich war satt an Wissen – und doch hungrig nach Sinn.


Eines Tages erinnerte ich mich an meine Großmutter. An ihre einfache, liebevolle Art zu kochen, an den Duft von Haferbrei, an kräftige Brühen, an Butter, Brot und Kartoffeln. Keine Pulver, keine Dogmen – nur echte Nahrung. Ich begann wieder, so zu essen. Langsam, achtsam, mit Dankbarkeit im Herzen. Und plötzlich kehrte Frieden ein – in meinen Körper und meine Seele. Ich verstand, dass wahre Heilung nicht aus Perfektion entsteht, sondern aus Vertrauen. Vertrauen in Gott, der uns längst alles gegeben hat, was wir brauchen: Saisonale, einfache und natürliche Lebensmittel – geschaffen mit Liebe und Sinn.



Wie traditionelle Ernährung Körper und Seele heilt


In einer Welt voller Ernährungstrends und Diäten suchte ich nach der perfekten Ernährung – und fand sie dort, wo ich sie nie vermutet hätte: in der einfachen, traditionellen Küche meiner Großmutter.
Ich begann, wieder natürlich und ursprünglich zu essen: Haferbrei, Brühe, Kartoffeln, Butter, Brot. Keine Kalorien zählen, keine Verbote, keine Superfoods – nur echtes Essen, so wie Gott es geschaffen hat. Ich kochte langsam, dankte bewusst für jedes Lebensmittel – und mein Körper wurde ruhig.


Mit der Zeit kamen Erinnerungen zurück: an meine Kindheit, an meine Oma, an den Duft von frischem Gemüse und an Marmeladengläser, die auf der Fensterbank abkühlten.

Ich saß am Küchentisch meiner Großmutter, der direkt auf den Hof führte. Ich knipste Bohnen ab und erinnere mich an die Eier, die immer hinten im kleinen Abstellraum lagen. An das geschlachtete Schwein, das auf einer Leiter hing, während wir Kinder mit der Schweinsblase spielten. An den Geruch, wenn Opa im Stall Kartoffeln für die Schweine kochte und Schrot untermischte.   


Ich rieche das Heu und sehe die Zwiebeln vor mir, die jedes Jahr zu Zöpfen geflochten und in der Scheune aufgehängt wurden. Ich erinnere mich an die volle Vorratskammer – direkt unter dem Bad, mit einer schweren Falltür, die man anheben musste, um an die Vorräte zu gelangen. Oma hatte sogar noch ein Plumsklo.

Und dann waren da ihre vielen Obstbäume, auf die wir gern kletterten, und der große Gemüsegarten, in dem wir oft Kartoffelkäfer sammelten. Überall gackerten Hühner.
Das Leben fühlte sich warm an. Die Küche war das Herz des Hauses – ein Ort, an dem Arbeit, Gebet und Gemeinschaft eins wurden.



Vom Überleben zur Dankbarkeit – Die Weisheit der einfachen Küche


Nach dem Krieg war Nahrung knapp. Niemand sprach über gesunde Ernährung oder Nachhaltigkeit – man nutzte einfach das, was da war. Und genau das machte dankbar. Ein Huhn wurde vollständig verwertet, Gemüse wurde eingekocht, Brot getrocknet und Brühe aus Knochen gekocht. Essen war kein Lifestyle oder Ersatzreligion, sondern Lebenssinn. Man respektierte das Leben, das einen nährte – etwas, das heute oft verloren gegangen ist. Viele hatten die Gabe, selbst aus wenig etwas Gutes zu zaubern. Ein paar Kartoffeln, eine Brühe, ein Stück Brot – mehr brauchte es nicht, um satt und zufrieden zu sein.


Es war nichts Besonderes, und doch war es alles: Liebe, Wärme, Geborgenheit.

Diese Einfachheit hat mich gelehrt, dass wahre Gesundheit nicht in Superfoods liegt, sondern im Vertrauen auf Gott und in der Dankbarkeit für das, was wir haben.
Traditionelle Ernährung ist nicht altmodisch – sie ist ein Geschenk, das uns zurückführt zu unseren Wurzeln, zu echten Lebensmitteln und zu einem dankbaren Herzen.



Die Wiederentdeckung des Einfachen


Unsere Großmütter wussten noch, was es bedeutet, im Einklang mit der Natur zu leben. Sie achteten auf die Jahreszeiten, kannten Kräuter und wussten, wann Butter gemacht oder Sauerkraut eingelagert wurde. Nichts war kompliziert, und doch war alles heilig. Wenn ich heute in meiner Küche stehe, fühle ich diese alte Weisheit in mir.
Ich pflücke Wildkräuter, ziehe Sprossen, mache Butter und Kefir selbst. Ich fermentiere Gemüse, koche Brühen – und jedes Mal, wenn ich meine Hände in den Teig tauche, spüre ich, dass dies ein Gebet ist: ein stilles Dankeschön an Gott für seine Schöpfung. Denn Essen ist mehr als Versorgung. Es ist Beziehung – zwischen Erde und Mensch, Mutter und Kind, Schöpfer und Geschöpf.

„Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird.“

(1. Timotheus 4:4–5)

Vorratshaltung – Die alte Kunst des Bewahrens

Unsere Großmütter verstanden etwas, das wir heute erst wieder neu lernen: Lebensmittel zu bewahren heißt, das Leben selbst zu ehren. Vorratshaltung war früher kein Trend, sondern Ausdruck von Achtsamkeit, Fürsorge und Glaube. Man arbeitete im Rhythmus der Natur – pflanzte, erntete, trocknete, kochte ein, legte ein und teilte, was die Erde schenkte. Nichts wurde verschwendet. Alles hatte seinen Platz.


„Sie sorgt für ihr Haus und isst nicht das Brot der Faulheit.“
(Sprüche 31:27)


Diese alte Ordnung schenkt auch uns heute Stabilität und Frieden. Wenn wir einkochen, fermentieren oder trocknen, nehmen wir wieder bewusst teil an Gottes Kreislauf. Jedes Glas, jede Flasche, jede getrocknete Apfelscheibe wird zu einem stillen Gebet der Dankbarkeit.


1. Einkochen – die süße Kunst des Konservierens


Einkochen ist eine der ältesten Methoden, um Obst und Gemüse haltbar zu machen. Unsere Großmütter wussten: Wenn im Sommer die Natur überfließt, ist es Zeit, den Winter vorzubereiten. Sie füllten Marmelade in Gläser, kochten Kompott, Suppen, Eintöpfe und sogar Fleisch ein. So stand selbst in den kältesten Monaten etwas Hausgemachtes, Wärmendes auf dem Tisch. Einkochen bedeutet nicht nur Haltbarkeit – es ist gelebte Dankbarkeit. Es fängt den Sommer ein, um ihn später mit der Familie zu teilen.


Rezept: Klassische Erdbeermarmelade

Zutaten:

1 kg reife Erdbeeren

500 g Gelierzucker (2:1)

1 TL Zitronensaft


Zubereitung:
Erdbeeren waschen, putzen und mit Zitronensaft pürieren oder zerstampfen. Mit dem Gelierzucker verrühren, aufkochen und 3–5 Minuten sprudelnd kochen lassen. In sterile Gläser füllen, fest verschließen, 5 Minuten auf den Kopf stellen – fertig.


Tipp:

Ein Zweig Minze, Rosmarin oder eine Vanilleschote im Topf verleiht der Marmelade einen besonderen Duft.


2. Trocknen – Sonne, Luft und Geduld


Bevor es Kühlschränke gab, war das Trocknen die sanfteste Form der Haltbarmachung. Es entzieht den Lebensmitteln Wasser – aber bewahrt Nährstoffe, Vitamine und Aroma. Getrocknete Äpfel, Kräuter, Pilze oder Beeren sind wahre Energiespender und schenken ein Stück Natur auf Vorrat. Das Trocknen erinnert uns daran, dass Geduld eine Tugend ist – und dass Zeit oft die beste Zutat ist.


Rezept: Getrocknete Apfelringe

Zutaten:

5 Äpfel

Saft einer Zitrone

1 TL Zimt (optional)


Zubereitung:
Äpfel in dünne Scheiben schneiden, in Zitronensaft tauchen (verhindert das Braunwerden) und mit Zimt bestäuben.
Auf ein Gitter legen und bei 50–60 °C im Ofen oder in der Sonne 6–8 Stunden trocknen. Meine Oma hat sie immer auf eine Schnur gefädelt und über den Ofen gehängt. In luftdichten Gläsern aufbewahren – perfekt für Kinder, Wanderungen oder als süßer Snack.


3. Fermentieren – das göttliche Prinzip der Verwandlung


Fermentation ist gelebte Schöpfungskraft. Sie verwandelt einfache Zutaten in lebendige Heilmittel – ohne Strom, ohne Zusätze, nur mit Salz, Wasser und Zeit. Unsere Großmütter fermentierten, ohne es zu wissen: sie machten Sauerkraut, Buttermilch, Sauerteigbrot, Gurken oder Joghurt. Damals war Fermentation kein Trend, sondern Alltag.
Sie wussten intuitiv: „Das hält uns gesund.“ Fermentierte Nahrung stärkt das Immunsystem, harmonisiert den Darm und schenkt neue Energie. In ihr lebt Gottes Prinzip der Wandlung – vom Alten ins Neue, vom Rohstoff zum Heilmittel.


„Es ist gleich dem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Scheffel Mehl mengte,

bis es ganz durchsäuert war.“
(Lukas 13:21)


Rezept: Klassisches Sauerkraut

Zutaten:

1 kg Weißkohl

20 g Meersalz

1 TL Kümmel (optional)


Zubereitung:
Kohl fein hobeln, mit Salz und Kümmel kräftig kneten, bis Saft austritt. In ein Glas füllen, festdrücken, mit einem Kohlblatt abdecken und mit Gewicht beschweren. 7–14 Tage bei Zimmertemperatur stehen lassen. Danach kühl lagern.


Rezept: Mildes Kinder-Ferment

Zutaten:

Karotten, Blumenkohl, Gurken oder Rote Beete

2 TL Salz auf 500 ml Wasser

Kräuter nach Geschmack (Dill, Lorbeer, Thymian)


Zubereitung:
Gemüse in Stücke schneiden, ins Glas schichten, mit Salzlake bedecken, locker verschließen.
5–7 Tage bei Raumtemperatur stehen lassen, dann im Kühlschrank aufbewahren.


4. Einlegen – Geschmack mit Geschichte


Einlegen ist eine kleine Zeitreise: jede Gurke, jede Rübe erzählt von einem Sommer, der nicht enden wollte. Durch Essig, Öl oder Salz entsteht eine köstliche Balance aus Würze und Frische – ein Stück Garten im Glas.


Rezept: Klassische Essiggurken

Zutaten:

1 kg kleine Einlegegurken

500 ml Wasser

250 ml Apfelessig

2 EL Zucker, 1 EL Salz

1 TL Senfkörner, Dill, Pfefferkörner


Zubereitung:
Wasser, Essig, Zucker und Salz aufkochen. Gurken und Gewürze in sterile Gläser schichten. Mit dem heißen Sud übergießen, sofort verschließen. Nach 2 Wochen sind die Gurken durchgezogen – frisch, säuerlich, köstlich.


5. Einfrieren – die moderne Ergänzung


Unsere Großmütter hatten keine Gefriertruhen, doch das Prinzip des Bewahrens bleibt gleich. Heute dürfen wir beides verbinden: Tradition und Technik. Einfrieren ist eine sanfte Methode, um Ernteüberschüsse oder selbstgekochte Mahlzeiten zu bewahren – ohne Zusatzstoffe.


Ideen zum Einfrieren:

Beeren: roh oder als Mus, portionsweise eingefroren.

Kräuter: fein gehackt in Eiswürfelformen mit Olivenöl.

Brühen & Suppen: in Gläsern oder Dosen.

Brot: in Scheiben, direkt toastfertig.


6. Lagern – im Rhythmus der Jahreszeiten


Manche Lebensmittel brauchen keine Verarbeitung, nur den richtigen Ort. Keller, Speisekammer oder Vorratsraum waren früher das Herz des Hauses – kühl, dunkel, trocken. Kartoffeln, Äpfel, Kürbisse, Zwiebeln oder Wurzelgemüse bleiben so über Monate frisch. Die Natur schenkt uns alles, wenn wir sie respektvoll behandeln.


Tipp:
Holzkisten mit Sand, Stroh oder Tüchern verhindern Fäulnis. Und wer ein paar Lorbeerblätter oder Kastanien dazulegt, hält Schädlinge fern.


7. Hausmittel & Kräuter – Heilung aus dem Vorratsschrank


Die Vorratskammer war einst auch Apotheke. Zwiebelhonig gegen Husten, Ringelblumensalbe für Wunden, Fencheltee bei Bauchweh – unsere Großmütter vertrauten auf die Schöpfung, nicht auf Chemie.


Rezept: Zwiebelhonig gegen Husten

Zutaten:

1 Zwiebel

2 EL Honig


Zubereitung:
Zwiebel fein hacken, mit Honig vermengen, 1–2 Stunden ziehen lassen. Den entstandenen Sirup löffelweise einnehmen.


Rezept: Kräutersalz

Getrocknete Kräuter (Rosmarin, Thymian, Oregano, Salbei) fein mörsern, mit grobem Meersalz mischen und in Gläser füllen. Perfekt für Gemüse, Suppen und Bratkartoffeln – ein Stück Garten das ganze Jahr über.

„Sie fürchtet sich nicht vor dem Schnee für ihr Haus,
denn ihr ganzes Haus hat doppelte Kleider.“

(Sprüche 31,:21)

Heimkehr ins Licht – Die göttliche Ordnung im Zuhause

Heute sprechen viele vom „Tradwife“-Leben – als wäre es ein Trend oder ein nostalgischer Versuch, in die Vergangenheit zurückzukehren. Doch für mich ist es kein Rückschritt, sondern eine Heimkehr – eine Rückkehr in die göttliche Ordnung, die von Anfang an in unser Herz geschrieben wurde. In einer Welt, die Frauen dazu drängt, immer mehr zu leisten, zu kämpfen, zu vergleichen, dürfen wir uns wieder an unsere eigentliche Berufung erinnern: zu nähren, zu heilen, zu bewahren und zu lieben. Nicht aus Schwäche, sondern aus Stärke – der Stärke, die aus dem Vertrauen auf Gott wächst.


Unsere Großmütter lebten diese Wahrheit noch in ihrer tiefsten Form. Sie wussten: Jede Mahlzeit war ein Segen. Jede Arbeit war Gebet. Jeder Tag war Gnade. Sie standen früh auf, entzündeten das Feuer, kneteten den Brotteig, versorgten Kinder, Tiere und Nachbarn – und taten all das in einem Rhythmus, der mit Gott und der Erde und verbunden war.


Wenn ich heute in meiner Küche stehe, fühle ich dieses Erbe in mir erwachen. Das Kneten des Teigs wird zu einem stillen Gebet. Das Einmachen erinnert mich an den ewigen Kreislauf von Saat und Ernte. Das Fermentieren zeigt mir Gottes Prinzip der Wandlung: aus Einfachheit entsteht Fülle, aus Geduld Heilung. Und jedes Mal, wenn ich Butter, Brot oder Brühe zubereite, weiß ich: Er ist mitten unter uns.


„Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich,
was mit Danksagung empfangen wird; denn es wird geheiligt durch das Wort Gottes und Gebet.“
(1. Timotheus 4:4–5)


So wird das Zuhause wieder zum Tempel, die Küche zum Altar, die Mahlzeit zum Gebet. Hier offenbart sich die göttliche Ordnung, in der jede Arbeit Sinn bekommt.


„Sie steht früh auf, wenn es noch Nacht ist, und gibt Speise ihrem Hause.“
(Sprüche 31:15)


Diese Frau aus Sprüche 31 ist kein Idealbild unerreichbarer Perfektion, sondern ein Sinnbild für die Frau, die Gott ehrt – mit ihren Händen, mit ihrem Herzen, mit ihrem Leben. Sie ist stark, weil sie liebt. Sie dient, weil sie vertraut. Sie lebt im Frieden, weil sie weiß, dass alles aus Seiner Hand kommt.


„Sie sorgt für ihr Haus und isst nicht das Brot der Faulheit.“
(Sprüche 31:27)

In dieser Haltung liegt das, was viele heute „Tradwife“ nennen – doch in Wahrheit ist es das uralte Wissen um die heilige Berufung der Frau: eine Hüterin des Lebens zu sein. Eine Frau, die im Rhythmus der Schöpfung lebt, die den Garten pflegt, Brot backt, Vorräte anlegt, Kinder segnet und in allem Gottes Liebe sichtbar macht.


„Damit die jüngeren Frauen lernen, ihre Männer und Kinder zu lieben, besonnen, keusch, häuslich, gütig und ihren Männern untertan zu sein,
damit das Wort Gottes nicht verlästert werde.“
(Titus 2:4–5)


Diese Worte sind kein Zwang, sondern Einladung: eine Einladung, das Zuhause wieder als Ort göttlicher Gegenwart zu verstehen. Hier, in der Einfachheit, dürfen wir erfahren, dass Arbeit, Dankbarkeit und Gebet eins werden – und dass das Reich Gottes genau dort beginnt, wo Liebe mit den Händen getan wird. Wenn ich also heute über „Tradwife“ schreibe, meine ich keine Rückkehr in alte Rollen, sondern eine Rückkehr zu Gott. Zu einem Leben, das wieder Sinn hat. Zu einem Alltag, der heilig wird, weil er durchdrungen ist von Dankbarkeit.


Denn am Ende ist es genau das, was unsere Großmütter wussten – und was wir heute wieder lernen dürfen: dass Gott nicht in der Perfektion wirkt, sondern im Einfachen.


  • Im Duft von frisch gebackenem Brot.
  • Im Lachen der Kinder.
  • Im stillen Gebet zwischen Herd und Herz.

„Alles hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.“

(Prediger 3:1)

Es gibt im Leben eine Zeit des Suchens und eine des Findens, eine Zeit des Überflusses und eine des einfachen Brotes. Früher wollte ich verstehen, was richtig, was vollkommen, was gesund ist. Heute weiß ich: Alles hat seine Zeit – und jede Zeit trägt ihren Sinn in sich.

Wahre Heilung beginnt nicht in der Anstrengung, sondern im Loslassen. In dem stillen Vertrauen, dass Gott für alles sorgt, was wir brauchen – Nahrung, Wärme, Trost und Richtung. Wir dürfen aufhören zu kontrollieren und wieder anfangen zu empfangen.


Wenn ich heute am Herd stehe, erinnere ich mich an meine Großmutter, an die Hände, die geduldig den Teig kneteten, an den Duft von gekochten Kartoffeln, an das einfache, ehrliche Leben. Ich erkenne, dass darin mehr Heiligkeit lag als in allen spirituellen Konzepten, die ich je gesucht habe. Gott war schon immer da – im Einfachen, im Alltäglichen, im Rhythmus der Dinge.


Jede Jahreszeit, jedes Aufstehen, jedes Mahl hat seine eigene Gnade. Die Küche wird wieder zum Altar, das Danken zum Gebet, und die Hände, die arbeiten, werden zu Werkzeugen der Liebe. Wir sind Teil eines göttlichen Kreislaufs – säen, nähren, bewahren, teilen.


So wird das Leben wieder rund. Nicht perfekt, nicht planbar, aber erfüllt. Und wenn am Abend das Licht in der Küche verlischt, der Duft von Brot noch in der Luft liegt und Stille einkehrt, dann spüre ich Frieden. Denn ich weiß: Ich bin angekommen – nicht in der Vergangenheit, sondern in Gottes Gegenwart.


Alles hat seine Zeit. Und jede Zeit – ihren Segen.

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