Es gibt eine innere Leere, die nicht aus Mangel entsteht, sondern aus Sehnsucht. Ich kenne dieses Gefühl sehr gut.
Ich habe lange gesucht. Nach Stille. Nach Ruhe. Nach innerem Frieden. Nach Sinn. Nach Wahrheit. Ich bin viele Wege gegangen.
New Age. Persönlichkeitsarbeit. Natur. Rückzug. Rituale. Reisen. Das Aussteigen aus Systemen. Leben außerhalb von Normen. Immer unterwegs, immer auf der Suche nach dem Ort, an dem es endlich still wird. Ich dachte, Freiheit bedeute, mich aus allem zu lösen. Aus Strukturen. Aus Vorgaben. Aus Zwängen. Aus alten Bildern. Und eine Zeit lang fühlte sich das tatsächlich so an: weit, offen, lebendig. Doch die innere Leere blieb.
Mal leiser.
Mal lauter.
Aber sie ging nicht weg.
Vielleicht stehst du gerade an einem ähnlichen Punkt. Viel unterwegs. Viel am Hinterfragen. Viel am Loslassen.
Dann weißt du, wovon ich spreche. Du kannst dein äußeres Leben komplett verändern – und dich trotzdem innerlich leer fühlen.
Als ich Mutter wurde, kam zum ersten Mal etwas in mein Leben, das sich wirklich wie Sinn anfühlte. Meine Kinder haben etwas in mir berührt, das nichts anderes berühren konnte. Liebe. Verantwortung. Hingabe. Tiefe.
Und doch waren diese Jahre auch von vielem geprägt: von Herausforderungen, von Erschöpfung, von innerem
Ringen, von Fragen, von Verletzungen, von Kämpfen. Kinder können Sinn schenken. Aber sie können keine Quelle sein.
Kein Mensch kann Quelle sein. Kein Projekt. Keine Berufung. Kein Lebensstil. Wenn wir versuchen, aus dem Leben das zu beziehen, was nur Gott sein kann, tragen wir irgendwann eine Last, die kein Herz halten kann. Und dann meldet sich die innere Leere wieder. Manchmal ganz leise.
Ich dachte lange, Freiheit bedeute, unabhängig zu sein. Mich nicht festzulegen. Mich Systemen zu entziehen, meinen eigenen Weg zu gehen, niemandem zu gehören, niemandem Rechenschaft schuldig zu sein.
Und eine Zeit lang fühlte sich genau das wie Freiheit an. Doch irgendwann musste ich mir eingestehen: Ich war äußerlich frei – aber innerlich gebunden. Gebunden an alte Verletzungen, an Enttäuschungen, an Wut, an Misstrauen. Gebunden an Schutzmechanismen, an innere Mauern, an ein ständiges inneres Kämpfen, das nie wirklich zur Ruhe kam. Wirkliche Freiheit begann erst, als Gott in mein Leben trat.
Und diese Freiheit sah ganz anders aus, als ich sie mir vorgestellt hatte. Sie begann nicht mit neuen Möglichkeiten, sondern mit innerer Umkehr. Mit dem Mut, Menschen zu vergeben, die mir wehgetan hatten. Für die zu beten, die mich verletzt hatten. Dankbar zu werden für Lektionen, die ich mir nie ausgesucht hätte. Und aufzuhören, mich selbst retten zu wollen. Je mehr Jesus in mir Raum bekam, desto mehr fiel innerlich von mir ab. Nicht durch Anstrengung, sondern durch Wahrheit.
Denn Freiheit entsteht nicht, wenn sich Umstände ändern, sondern wenn dein Inneres neu ausgerichtet wird.
„Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.“
(Johannes 8:36)
Heute weiß ich: Diese innere Leere war nie mein Feind. Sie war mein Ruf. Sie hat mich davor bewahrt, mich in Ersatzquellen einzurichten. Sie hat mich davor bewahrt, Sinn mit Quelle zu verwechseln. Und sie hat mich immer wieder aufbrechen lassen. Bis ich aufhörte, irgendwo anzukommen – und begann, zu jemandem zurückzukehren.
Zu Gott. Die Bibel zeigt uns, dass Gott Menschen immer wieder in innere Wüstenzeiten führt. Nicht, um sie zu bestrafen. Nicht, um sie zu verlieren. Sondern um sie zurückzuführen.
„Siehe, ich will sie locken und in die Wüste führen und ihr zu Herzen reden.“
(Hosea 2:16)
Innere Leere ist oft genau der Ort, an dem Gott nicht über dich spricht – sondern zu dir.
(Jeremia 2:13 – Lutherbibel)

Vielleicht fragst du dich, ob diese innere Leere ein Zeichen dafür ist, dass etwas falsch läuft. Doch oft ist sie genau das Gegenteil. Sehr häufig zeigt sie an, dass etwas Tieferes beginnt. Viele Menschen gehen unzählige Wege und wundern sich, warum sie trotzdem keinen inneren Frieden finden. Der Grund ist meist nicht fehlende Anstrengung, sondern eine falsche Quelle. Frieden entsteht nicht aus Lebensstilen, nicht aus Konzepten, nicht aus äußeren Veränderungen – sondern aus Beziehung. Und vielleicht sagst du: Ich spüre Gott aber nicht.
Auch das ist kein Gegenbeweis. Gott ist nicht immer spürbar, aber er ist immer gegenwärtig. Nähe beginnt oft genau dort, wo Gefühle aufhören und Ehrlichkeit beginnt. Kann Gott innere Leere wirklich füllen? Nicht so, wie die Welt füllt. Nicht durch Ablenkung oder Ersatz. Sondern wie eine Quelle füllt – von innen heraus.
„Mit Jesus in der Wüste – 40 Tage zur Quelle inneren Friedens“ ist aus genau diesem Weg entstanden. Nicht aus einem Konzept. Sondern aus einem Leben.
Und schließlich aus dem Heimkommen. Diese 40 Tage sind kein Programm für „religiöse Menschen“. Sie sind ein Raum für Suchende. Für Erschöpfte. Für Fragende. Für Glaubende. Für Menschen, die Gott kennen – und für solche, die ihn noch nicht kennen, ihn aber suchen.
Innere Leere will nicht einfach gefüllt werden. Sie will verstanden werden. Sie ist oft genau der Moment, in dem falsche Quellen versiegen, damit die echte wieder gefunden werden kann. Ich habe lange geglaubt, Freiheit liege im Außen. Heute weiß ich: Freiheit wächst im Inneren.
Und genau dort endet Leere. Nicht, weil alles perfekt wird, sondern weil du an die Quelle kommst.
Hier kannst du mehr über die 40-tägige Reise „Mit Jesus in der Wüste“ erfahren
Eine geistlich geführte Zeit für innere Klärung, Frieden und Rückkehr zur Quelle.

Das Nituna Project – Schutz für Kinder, Stärkung für Mütter
Das Nituna Project ist ein christliches Herzenswerk zum Schutz und zur Begleitung von Kindern – und zur inneren Stärkung von Müttern,
damit Familien in göttlicher Ordnung wachsen können.
Im Mittelpunkt steht, Kindern Räume zu eröffnen, in denen sie Gottes Liebe kennenlernen, innere Stabilität
entwickeln und in ihrer von Gott gegebenen Würde aufwachsen dürfen.
Gleichzeitig richtet sich Nituna auch an Mütter. Nicht als Selbstzweck, sondern als Herz der Familie.
Denn wo eine Mutter innerlich gestärkt wird, wird auch das Zuhause gestärkt.
Heilung dient hier nicht der Selbstoptimierung, sondern der Fähigkeit zu tragen, zu führen und zu schützen.
Nituna bedeutet für uns:
früh begleiten statt später reparieren.
schützen statt erst heilen.
aufbauen, bevor etwas zerbricht.
Eco Aldea ALOU MIYA
Die Eco Aldea Alou Miya steht für eine Vision von Nachhaltigkeit, Verantwortung vor Gott und einem Leben in Verbindung mit seiner Schöpfung.
Sie ist als Lebens- und Wirkraum gedacht, in dem Glaube, Familie, Bildung, Heilung und Alltag wieder zusammenfinden.
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